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Zeitzeugen aus Israel im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Berufsschule

„Eure Zukunft ist uns wichtig!“ – so der Grundtenor der beiden Überlebenden des Holocaust, Alexander und Eva. „Dass es nie mehr solche menschenvernichtende Grausamkeiten wie in der Nazizeit gibt, deshalb sind wir hier!“ Sagten sie zu den über 60 jungen Erwachsenen unserer Berufsschule, die fast andächtig lauschten. „Setzt euch ein für den Frieden! Lebt im Guten zusammen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen! Schaut nicht weg, wenn Unrecht geschieht!“ Die Botschaft der beiden russischstämmigen Juden, die im Rahmen des Religionsunterrichts zu dieser Begegnung eingeladen waren, fand offene Ohren.

 

Sehr persönlich erzählten beide von ihrer Kindheit und Jugend: Tagelange Märsche, ohne zu wissen wohin. Eingepfercht in Güterwagons, bei größter Hitze, ohne Trinken und Essen. Und dann durch verschiedene Ghettos und Konzentrationslagermit all den dort üblichen Schikanen. Unfassbar, welche Qualen ein Mensch aushalten kann. Viele Schüler hatten Tränen in den Augen.

 

 „Und trotzdem sind sie nicht verbittert. Sie sind so lieb!“  - so der Kommentar einer Schülerin am Ende. „Sie haben ihr Leben danach gelebt. Sie machen den Deutschen heute keinerlei Vorwürfe.“ Eva war jahrelang als Kinderärztin tätig und Alexander hatte eine Professur inne. Nach Israel sind sie in den 90er Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ausgewandert. Endlich fühlen sie sich geborgen und sicher.

 

Termine Berufsschule

28./29.11.2017

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Termine Wirtschaftsschule

20.11.2017

15:30 bis 20:00 Uhr

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